Angefangen habe ich mit einer Handy-Kamera, damals ein Sony-Ericsson W800i. Das lag vor allem daran, dass das Handy im Vergleich zu einer Kamera so gut wie immer griffbereit war und ich mir damals noch nicht wirklich viele Gedanken gemacht habe. Das Foto diente auch in erster Linie mir, um noch so grob zu wissen, was ich den gekocht habe. Entsprechend schlecht und eigentlich unbrauchbar waren die Fotos auch. Gedanken um Licht, Schatten, Ausleuchtung, Anrichten des Essens oder ähnliches hatte ich mir bis dahin noch nicht gemacht. Kochen, Essen auf den Teller und bevor man loslegt noch schnell ein Bild mit dem Handy machen. So ungefähr kann man sich das vorstellen. Nachdem ich die Bilder dann hier auf dem Blog veröffentlicht habe, habe ich schnell gemerkt, dass es mit dieser "Qualität" nicht geht bzw. ich diese Bilder eigentlich auch gar nicht zeigen möchte. Entsprechend gibt es hier im Foto-Ordner noch einen guten Schwung richtig alter und schlechte Bilder, die es gar nicht erst in den Blog geschafft haben. Vermissen tue ich sie wirklich nicht. Ein paar Beispiele aus dem Gruselkabinett? Voila:
Nach einigen Wochen habe ich dann regelmäßig mit einer Cyber-shot Digitalkamera
Bilder gemacht. Je nach Motivation und vor allem Lichtverhältnissen entstanden damit teils recht brauchbare aber auch völlig unbrauchbare Bilder. Da man bei meinem verwendeten Model recht wenig Einstellmöglichkeiten hatte, also zum Beispiel die Belichtung oder Blende nicht manuell einstellen konnte, habe ich mich darum entsprechend auch nicht gekümmert. So hing das Ergebnis doch sehr stark von den Lichtverhältnissen und ein wenig Glück ab. An eine gleichbleibende Qualität der Bilder war natürlich nicht zu denken.
Der richtige Schnitt, was das Bildermachen angeht ergab sich als sich die Möglichkeit geboten hat, recht günstig eine Einsteiger-Spiegelreflexkamera Canon EOS 1000D zu kaufen. Die Kamera habe ich damals nicht speziell zum Fotografieren des Essens gekauft, sondern eher als eine allgemeine Investition betrachtet. Ob Canon, Nikon oder doch ein anderer Anbieter, war mir damals auch noch ziemlich egal. Die Eckdaten der Kamera lesen sich wie folgt:
- 10,1 Megapixel CMOS-Sensor
- ISO-Äquivalentwerte: AUTO (100-800), 100, 200, 400, 800, 1600
- Verschluss-Zeiten: 30-1/4.000 s
- Komprimierung: Fein, Normal, RAW
- Objektiv: Canon EF-S 18-55mm
- 29-88 mm Brennweitenbereich
Ansonsten benutze ich für die Kamera keinen weiteren Hilfsmittel (zusätzlicher Blitz oder ähnliches).
Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich mit der neuen Kamera so zurechtgefunden habe, wie ich mir das vorstelle. Zusätzlich habe ich mir nach einiger Zeit dann noch ein Stativ gekauft, da dies die Arbeit doch extrem erleichtert. Mit diesem Stativ und den passenden Lichtverhältnissen lassen sich dann zum Beispiel solche Fotos machen.
Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich mit der neuen Kamera so zurechtgefunden habe, wie ich mir das vorstelle. Zusätzlich habe ich mir nach einiger Zeit dann noch ein Stativ gekauft, da dies die Arbeit doch extrem erleichtert. Mit diesem Stativ und den passenden Lichtverhältnissen lassen sich dann zum Beispiel solche Fotos machen.
Sehr wichtig um die Qualität der Fotos kontinuierlich zu erhöhen ist ein grundlegendes Verständnis einiger (weniger) Funktionen der Kamera. Vor allem die kritischen Parameter ISO-Werte, Blende und Belichtungszeit sollte man einigermaßen überschauen können. Ein wenig Übung macht hier natürlich den Meister und gerade wenn die Lichtverhältnisse unter denen man die Fotos macht recht ähnlich sind, hat man schnell den Dreh heraus.
Selbstverständlich ist das nicht immer und bei jedem möglich, jedoch klappt das bei mir zur Zeit recht gut. Es geht eben nichts über brauchbares Tageslicht.
Entsprechend sind auch alle Bilder, die ihr in den letzten Wochen und Monaten gesehen habt, reine Tageslichtbilder ohne zusätzliche Lichtquellen. Lediglich die Belichtungszeiten variieren je nach Wetter sehr stark (1/100 bis 2 Sekunden ungefähr).
Für die Nahe Zukunft habe ich nicht vor eine neue Kamera zu kaufen. Zum einen, da der Schritt zu einer neuen DSLR dann recht teuer sein wird und ich das Gefühl habe, erst noch ein paar andere Sachen auszuprobieren. Auf der Wunschliste für die nächsten Monate stehen so folgende Dinge:
Ich bin gespannt mit welchen Themen es dann weitergehen wird. Bis dahin hoffe ich, dass ihr einen Eindruck gewinnen konntet und gesehen habt, dass man gar nicht allzu viel braucht, um einigermaßen ansehnliche Bilder zu Stande zu bringen.














ich erinner mich noch gut ans gruselkabinett :D geschmeckt hat es trotzdem immer!
AntwortenLöschendas liegt vor allem an der einen ganz speziellen zutat ;)
LöschenToller Post! Danke :-)
AntwortenLöschenbitteschön! :)
Löschentoller artikel, vielen dank! ich habe eine canon 500D, also auch schon ein paar jahre alt ;) aber sie macht tolle bilder. wollter in naher zukunft auch noch das sortiment erweitern, um noch bessere bilder machen zu können. =)
AntwortenLöschendankeschön! wird bei mir auch unbedingt zeit, mal wieder ein bisschen was auszuprobieren. vor allem ein lichtstärkeres objektiv wäre wirklich toll :)
LöschenJa, ich hab ganz zu Beginn mit meinem iPhone die Fotos gemacht, weil ich auch keine Ahnung hatte was Licht und Objektive oder das alles betraf.
AntwortenLöschenMittlerweile hab ich mich aber damit beschäftigt und es ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Gut zu wissen, dass ich mit dem Gruselkabinett nicht alleine bin :-)
die bilder vom iphone sind wahrscheinlich noch richtig ansehnlich im vergleich zu meinem alten, olen sony ericsson :D
Löschengut, dass die alten beiträge mittlerweile so gut wie nicht mehr aufgerufen werden ;)
der post ist echt super!
AntwortenLöschenich versuche mich zur zeit auch mit food-fotografie zu beschäftigen, doch will mir das noch nicht recht gelingen.... ich bin noch am probieren.
aber ich habe gute voraussetzungen, denn ich darf die kameraausrüstung von meinem vater benutzen, der sehr viel fotografiert.
weil es bei mir aber noch nicht so richtig klappt, lese ich andere seiten mit food-fotografie total gerne :-)
ich wusste bis jetzt gar nicht, welches objekt ich nehem soll... jetzt kann ich endlich mal das makroobjekt benutzen... super!
aber ich hab noch eine frage: schneidest du die bilder, oder wie bekommst du so gut den bildausschnitt hin?? Ich mag deine fotos sehr, Cathi von Krümelmonstersüß :-)
hallo cathi,
Löschenfreut mich sehr, dass dir dieser beitrag geholfen hat.
für den bildausschnitt schneide ich die bilder am ende noch zu ja. beim fotografieren selber muss ich entsprechend darauf nicht allzu sehr achten und kann mich voll auf fokus, tiefenschärfe und lichtverhältnisse konzentrieren!
Ich glaube viele von uns haben mit einem Gruselkabinett angefangen. Dafür ist es spannend den Fortschritt zu sehen. Danke fürs Mitmachen.
AntwortenLöschensehr gerne! bin auf die nächsten events gespannt!
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