Vor knapp einem Monat hatte ich euch den ersten Teil einer neuen Serie hier im Blog vorgestellt, bei der es darum gehen soll, ob bestimmte Lebensmittelgruppen vegan / vegetarisch sind. Im ersten Teil ging es um die Frage: "Sind Brot und Brötchen vegan?" Da das Feedback zu diesem Beitrag überaus erfreulich war und ich einige Anregungen erhalten habe, gibt es heute noch einen Nachtrag zu diesem Artikel.
Beginnt man sich ein wenig intensiver mit der Brotherstellung, gerade im großindustriellen Maßstab zu beschäftigen, stößt man doch leider immer wieder auf Dinge, die einen nur den Kopf schüttel lassen.
- Schweineschmalz im BrötchenWie von mir auch im letzten Beitrag angeschnitten, ein Bericht aus der Westdeutschen Zeitung. Dort wird kurz die Problematik angesprochen, dass zum Beispiel Schweineschmalz im Brötchen nicht als Zusatz deklariert werden muss, da es "kein kennzeichnungspflichtiger Zusatzstoff" ist.
- Beim NDR gibt es jede Menge Informationen rund ums Brot und Brötchen Backen. In einer sehr ausführlichen Dokumentation geht es unter anderem um folgende Themen.- Billige Brötchen - Wie kann ein Brötchen für 9 Cent verkauft werden.- Enzymbehandlung von Brot und Brötchenteigen- Was steckt wirklich in Backmischung?Nehmt euch die Dreiviertelstunde Zeit und schaut euch die Dokumentation an. Anschließend habt ihr vielleicht auch wieder das starke Bedürfniss selber Brot zu backen!
- Speziell die Problematik der zum Teil nicht vorgeschriebenen Kennzeichnungspflicht und das Verwenden von Enzymen, bei der Herkunft für den Verbraucher in vielen Fällen vollkommen unklar ist, werden in einem Beitrag vom WDR ausgiebig behandelt. Dabei wird sehr schnell klar, dass man sich von der "romantischen" Vorstellung eines Brotes aus Mehl. Wasser, Salz und Hefe sehr schnell verabschieden muss. Brot und Brötchen sind heutzutage Hochleistungs- und High-Tech-Lebensmittel, bei denen nichts dem Zufall überlassen wird.







Tolle Serie! Bitte ganz viele Teile!
AntwortenLöschensind in planung ;)
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